Opernwerkstatt Wien
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Ursprüngliche Intention der opernwerkstatt wien war es, StudentInnen der Universität für Musik und Darstellende Kunst und jüngeren AbsolventInnen die Möglichkeit zu geben, eine Oper in professionellem Umfeld zu erarbeiten und aufzuführen. Die überwältigende Begeisterung aller Mitwirkenden führte zu qualitätsvoller Arbeit und setzte mit den Operaufführungen bis 2011 ein alljährliches Opus Magnum.

Was mit dem Orchester der Technischen Universität Wien 1998 begann, wurde bald schon durch professionelle und passionierte MusikerInnen aus anderen Orchestern im Großraum Wien erweitert.

  • 1998 W.A.Mozart "Così fan tutte" - Spilimbergo & Pozzuolo del Friuli / Wien, Technisches Museum

  • 1999 G. Rossini "Il Barbiere di Siviglia" - Pordenone & Pozzuolo del Friuli / Wien, Schlosstheater Schönbrunn

  • 2000 J. Haydn "L'infedeltà delusa" - Castel Cosa / Wien, Gr. Sofiensaal

Um den steigenden musikalischen Ansprüchen und der wachsenden Zahl der MusikerInnen einen angemessenen Rahmen zu geben, konstituierte sich 2001 das Orchester der opernwerkstatt wien auf Grundlage eines Vereins.

Nach vier Aufführungsserien im Museumspark Mödling und im barocken Schloßpark in Neuwaldegg

  • 2001 W.A.Mozart "Don Giovanni" - Mödling, Museumspark

  • 2002 G.Verdi "Rigoletto"

  • 2003 G.Puccini "Gianni Schicci" & J.Haydn "L'infedeltà delusa" und

  • 2004 G.Verdi/Macbeth

wurde in den Folgejahren in Kooperation mit der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit im Bundesministerium für Landesverteidigung der Carl-Szokoll-Hof der Roßauer Kaserne für die opernwerkstatt wien geöffnet und unter dem Motto "HEER MIT KULTUR" mit

  • 2005 G. Verdi "Attila"

  • 2006 G. Verdi "Ernani"

  • 2007 G. Verdi "Il corsaro"

  • 2008 G. Puccini "Edgar" sowie

  • 2009 G. Donizettis "Maria di Rohan"

als Location für qualitativ hochwertige Kulturveranstaltungen erschlossen.

Der ehemalige Staatsoperndirektor Ioan Holender hatte sich in den Medien wiederholt lobend über die Aktivitäten der opernwerkstatt wien geäußert, die Auswahl der Veranstaltungsorte ob ihrer akustischen Eigenschaften gelobt und konstatiert, dass unverstärkte Opernaufführungen auch als "open-air" immer ein besonderes Ereignis seien.

Während bis 2009 auf Werke bekannter Komponisten, die nicht zum gängigen Repertoire der großen Opernhäuser zählen, gesetzt wurde, präsentierte sich die opernwerkstatt wien im Sommer 2011 mit einer neuen Ausrichtung:
In enger Kooperation mit dem Institut für Gesang und Oper der Wiener Universität für Musik und darstellende Kust (MDW) sollten die "Stimmen von morgen" auf die Bühne gebracht werden um sich in einem Team mit arrivierten KollegInnen in großen Partien der Opernliteratur zu präsentieren.

Die opernwerkstatt wien stand für Musiktheater,

  • das mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln, aber viel Idealismus gemacht wird.

  • das aus gemeinsamer Einsatzbereitschaft und Begeisterung aller Beteiligten entsteht.

  • das professionelle und semiprofessionelle Künstler/innen zusammenführt.

  • das junge Talente entdeckt und vorstellt und bekannte Künstler/innen zurückholt.

  • das in exklusivem Rahmen mit allen optischen und akustischen Vorzügen stattfindet.

  • das konstruktiv und zum gegenseitigen Nutzen mit Universitäten und Wirtschaft kooperiert.

  • anspruchsvollen Open Air-Operngenuss in der hochsommerlichen Kulturstadt Wien –

    in bester zentraler Lage mit optimaler öffentlicher Verkehrsanbindung.

2010 entschied die Ressortleitung des BMLVS unter für die opernwerkstatt wien nicht nachvollziehbaren Begründungen, die Rossauer Kaserne nicht weiter für Opernaufführungen zur Verfügung zu stellen.

Mozarts Don Giovanni stand 2001 auf dem Programm, als die opernwerkstatt wien im Museumspark Mödling ihre erste Open-Air-Aufführung in der Umgebung Wiens zeigte.

Im Sommer 2011 nahm die opernwerkstatt wien mit ebendieser Oper alte Traditionen wieder auf um in der Technischen Universität Wien an einen neuen Standort zurückzukehren - eben dorthin, wo alles vor mehr als 10 Jahren seinen Anfang genommen hatte.

Rückläufiges Sponsoring, vollständige Einstellung jeglicher öffentlicher Unterstützung sowie zu wenig Publikum am neuen Standort bei nicht optimaler open-air Wetterlage an den Vorstellungstagen brachten die opernwerkstatt wien in eine finanzielle Lage, in der weitere Produktionen wirtschaftlich nicht mehr durchführbar waren. Der Verein mußte daher im April 2012 seine Auflösung beschließen und die langjährige erfolgreiche kulturelle Tätigkeit beenden.

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© Dr. Harald Schlosser | Impressum

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